
Kannst du dir vorstellen, dass dein Parfüm dir Superkräfte verleiht? Ein Duft mit einer so starken Projektion, dass er deine Ankunft ankündigt, mit einer intensiven Spur und einer Haltbarkeit, die auf Haut und Kleidung Spuren hinterlässt. Das ist es, was die Beast Mode Düfte versprechen. Überrascht?
Wenn Sie in letzter Zeit von intensiveren Versionen angezogen werden (Extrait und Elixiere dominieren die Neuerscheinungen, besonders in der Männerkategorie), ist das kein Zufall. Wir leben in einer Ära der "olfaktorischen Übererregung", in der Leistung zu einem entscheidenden Kaufkriterium geworden ist: Intensität, Projektion und lange Haltbarkeit.
Der Trend #Beastmode hat sich in den sozialen Medien explosionsartig verbreitet, und in einem inflationären Kontext wird der Kauf von langanhaltenden Düften auch als kluge Entscheidung wahrgenommen.
Was ist ein "Beast Mode" Duft?
Ein Beast Mode-Duft ist einer, der alles gibt: extreme Langlebigkeit, starke Projektion und eine Spur, die unmöglich zu ignorieren ist.
Der Begriff stammt aus dem Sport. Popularisiert durch den NFL-Spieler Marshawn Lynch, fand er seinen Weg ins Gaming und hat nun die Parfümerie erreicht, um Kompositionen zu definieren, die ohne Komplexe hervorstechen wollen.
Eine neue Generation von Molekülen
Im Herzen der Beast Mode-Düfte steckt mehr als nur Magie. Sie sind das Ergebnis der Innovationen in Parfümlaboren, in denen die Regeln der olfaktorischen Leistung neu geschrieben werden. Moleküle wie Amber Xtreme, Ambrocenide, Ambermax, Ambrostar oder Z11 wirken als Verstärker und erhöhen die Kraft des Parfüms. Olfaktorisch nahe am Ambroxan, das zudem Langlebigkeit verleiht, gehören sie zu einer neuen Generation von hochwirksamen amber-holzigen Molekülen.
Die Düfte Beast Mode sind das Ergebnis der Innovationen in Parfümlaboren, in denen die Regeln der olfaktorischen Leistung mit neuen Molekülen neu geschrieben werden.

Fünf Schlüssel zum Verständnis der Leistung eines Parfums
Bevor du dich vom "Beast Mode" mitreißen lässt, solltest du einige Nuancen beachten:
1.- Nicht alle Parfums müssen Beast Mode sein. Subtilität bedeutet nicht, dass es ein schlechteres Produkt ist.
2.- Nicht alle Noten halten gleich lange. Zitrus- und grüne Akkorde verflüchtigen sich schneller; Hölzer, Amber und Oud halten länger.
3.- Die Konzentration ist nicht alles. Obwohl ein Eau de Parfum in der Regel eine höhere Konzentration als ein Eau de Toilette hat, sind die Formel und die Rohstoffe genauso wichtig wie die Konzentration.
4.- Deine Haut beeinflusst es. Trockene Haut hält den Duft schlechter. Sie zu befeuchten verbessert die Haltbarkeit.
5.- Auch wenn du es nicht riechst, ist es noch da. Die olfaktorische Ermüdung lässt dein Gehirn sich daran gewöhnen, aber andere nehmen deinen Duft weiterhin wahr.

Wenn du deinen olfaktorischen Stempel vervielfachen möchtest…
Wenn du sicher bist, dass du auf Beast Mode-Düfte setzen möchtest, achte auf:
1.- Intensive Noten: dunkle Hölzer, Oud und Harze, stark beeinflusst von der Parfümerie des Nahen Ostens.
2.- Intensive Versionen: Elixiere, Absolues, Extraits…
3.- Innovation: Moleküle wie Amber Xtreme oder Innovationen wie Aura Moléculaire von Coty sowie Booster, die den Duft verstärken.
Zu den intensivsten Beispielen gehören die Extrait Extrême Kollektion von Borntostandout (Black Guava, Black Mango, Oud Candy und Purple Stain), die Les Osmium Extraits de Parfum von Coty (mit einer Konzentration von 41 %) oder die Elixier-Versionen von Scandal von Jean Paul Gaultier mit bernstein- und chypreartigen Noten, die dies ermöglichen.
Hervorzuheben sind auch die Extrakte von Matière Première aufgrund ihrer reichhaltigen Komposition sowie die Exceptional Extraits von Amouage, wie Purpose 50 oder Guidance 46, mit sehr hohen Konzentrationen und außergewöhnlicher Leistung.